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Chakren verstehen für Anfänger: Mehr Vitalität und Gesundheit im Alltag durch den heilenden Einfluss der sieben Chakren

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Chakren verstehen für Anfänger: Mehr Vitalität und Gesundheit im Alltag durch den heilenden Einfluss der sieben Chakren

Welche Hauptchakren gibt es überhaupt?

Die Lehre der Chakren kommt aus Indien. Bereits im 8. Jahrhundert wurden in alten Schriften Aufzeichnungen vom Hinduphilosoph Shankara über Chakren festgestellt. Diese Lehre wurde mit den Jahren immer ausgereifter und nicht nur die Hindus verwenden diese Art, mit Körper und Geist in Einklang zu kommen. Auch Buddhisten verwenden diese Lehre und es spiegeln sich immer mehr Formen der Chakrenöffnungen bei Yogaübungen oder bestimmten Meditationsübungen.


Unter einem Chakra (übersetzt: Rad oder Kreis) versteht man ein tantrisches Konzept, in dem man die unterschiedlichen Energiezentren im Körper eines Menschen definiert. Die Zentren sind in unterschiedliche Regionen im Körper aufgeteilt. Es beginnt beim Wurzelchakra und geht, über bestimmte Punkte, entlang der Mittelachse der Wirbelsäule.
Die Chakren können sowohl auf psychische aber auch auf physische Eigenschaften im Körper Einfluss nehmen. Es stellt jedoch kein Problem dar, ein blockiertes Chakra zu lösen und es wieder frei zu machen. Nach einem sogenannten Chakratest kann ein blockiertes Chakra leicht gereinigt und auch wieder geöffnet werden.
Bereits ein Embryo im Mutterleib entwickelt im Herzen ein Energiezentrum. Dieses wird bis zur Geburt immer ausgeprägter. Nach der Geburt dauert es 7 Jahre, bis alle Chakren vollständig im Körper ausgebildet sind. Der Körper benötigt circa ein Jahr, um ein Chakra komplett in seinem vollem Umfang zu entfalten.

Das Wurzelchakra

Das Wurzelchakra ist das erste Hauptchakra. Im Sanskrit (heilige Sprache der Hindus) spricht man vom Muladhara, dies heißt wörtlich übersetzt: „Wurzel“ oder auch „Stütze“. Dieses Chakra sitzt zwischen dem Anus und den Genitalien, aber auch im Steißbein.
Das Wurzelchakra ist hauptsächlich für das Zusammenspiel zwischen dem physischen Körper und der Welt zuständig. Es unterstützt dabei, die Energien der Erde aufzunehmen. Es bietet in erster Linie Sicherheit und Stabilität und ein blockiertes Wurzelchakra kann Ursache für viele Ängste sein.
Da das Wurzelchakra das erste Chakra ist und am untersten Punkt liegt, kann es uns die Türen zu unserem eigenen Dasein öffnen. Nur wenn dieses Chakra vollkommen geöffnet ist, können wir mit Körper und Geist in Einklang kommen, denn es eröffnet einem die körperliche Welt.
Ein blockiertes Wurzelchakra sorgt für bestimmte Angstzustände und lässt die Seele nicht weiterwachsen. Unter den Angstzuständen zählen unter anderem die Überlebensangst und die Angst vor persönlichen oder finanziellen Veränderungen.
Doch ein absolut intaktes Wurzelchakra unterstützt dabei, dass die Sicherheit, der Lebenswille oder die innere Stärke niemals verloren gehen. Das Wurzelchakra gibt die Kraft, um auch mit Geld, Macht oder der Karriere positiv umgehen zu können und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Bei Menschen mit einem blockierten Wurzelchakra kann man davon ausgehen, dass sie sprichwörtlich vor ihrem eigenen Leben davon laufen. Schon in den ersten Lebensjahren kann das Chakra dafür sorgen, dass sich die Entwicklung positiv ausprägt. Eine gute Bindung zur Mutter kann dies unterstützen und ist unabkömmlich, um das Chakra so in Einklang zu bringen, dass es sich so ausbilden kann, um schon in frühester Kindheit keine Ängste zu entwickeln.
Da ein Säugling in den ersten Monaten verstärkt nur mit der Nase arbeitet, wird das Wurzelchakra in die Kategorie des Geruchssinns eingegliedert. Der Säugling orientiert sich an dem Geruch der Mutter und so kann sich dieses Hauptchakra auf diesem Sinn sehr gut prägen.

Ein gestörtes oder blockiertes Chakra kann leider auch auf die Gesundheit schlagen. Das Wurzelchakra kann unter anderem in folgenden Organsystemen für Probleme verantwortlich sein:
● Nieren
● Nebennierendrüsen
● Skelett und Zähne
● Haut
● Dickdarm
● Lymphsystem
Das Chakra leitet die gewonnene Energie an die Regionen weiter, doch wenn es gestört ist, kann es zu Problemen führen.
Zu den Störungen kann es kommen, wenn das Kleinkind zum Beispiel zu wenig Schutz und Geborgenheit bekommen hat. Im Erwachsenenalter kommt es hierzu durch eventuelle Gewalt, Existenz- oder Daseinsängste oder sogar die fehlende Verbindung zur eigenen Seele.
Ein geöffnetes Wurzelchakra sorgt hingegen dafür, dass man sich einfach sicher und wohl fühlt. Es gibt einem das nötige Vertrauen in sich selbst und schiebt Ängste beiseite. Es unterstützt einen dabei, auf dem Boden zu bleiben und dass man keine Ängste vor persönlichen Belangen oder sogar der Existenz hat.

Das Sakralchakra

Das zweite Hauptchakra wird Sakralchakra genannt. Die Hindus nennen es „Svadhisthana“ und heißt wörtlich übersetzt „süße oder Lieblichkeit“. Das Sakralchakra sitzt in Höhe der Hüftknochen. Etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel und ist unter anderem zuständig für die Lust, Sexualität, Kreativität und den richtigen Fluss der Lebensenergie.
Das emotionale Empfinden wird auch durch dieses Chakra gesteuert und unterstützt dabei, die Lust am Leben aufrecht zu erhalten. Es hilft ungemein, das Leben einfach so zu nehmen, wie es ist und die Kreativität mit in den Alltag zu integrieren. Es gibt einem die Kraft, die Dinge so auszudrücken, wie die Seele es fühlt und es auch auszuleben. Doch das Sakralchakra unterstützt auch dabei, die sinnlichen Dinge des Lebens zu spüren. Die Lebensenergie, die hierdurch hervorgerufen wird, bringteinen dazu, kreativ und emotional die positiven Dinge des Lebens zu erleben.
Das Sakralchakra steht in Verbindung mit den Keimdrüsen, aber auch mit den inneren Geschlechtsorganen. Es sorgt dafür, die Sexualität in vollen Zügen genießen zu können, allerdings auch die sinnlichen und freudvollen Bedürfnisse. Für das zweite Chakra sind die Emotionen ein weiterer wichtiger Punkt. Es sorgt dafür, dass die Seele die positiven Erfahrungen aufnehmen und somit die Lebensfreude und errungene Energie positiv umsetzen kann.
Das Wurzelchakra gehört zum Element des Wassers und sorgt somit dafür, dass der physische Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird. Es unterstützt eine gute allgemeine Gesundheit, aber auch die Lebendigkeit im Alltag.
Zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr entdecken Kleinkinder die Welt anders. Sie fangen an, alles zu schmecken und zu berühren. Das Sakralchakra unterstützt ungemein diese positive Entwicklung. Kinder in diesem Alter lernen die Lebensfreude und gewonnene Energie im Alltag auszudrücken und vor allem auszuleben. Sollten diese Bedürfnisse durch andere Umstände unterdrückt werden, zum Beispiel durch Eltern oder dergleichen, kann es zu Störungen bei diesem Chakra kommen und es kann sich nicht frei entfalten. Aber auch der Geschmacksinn spielt beim Sakralchakra eine wichtige Rolle. Kleinkinder nehmen in der erstenZeit alles in den Mund, um es zu ertasten, zu schmecken und um sich auszuprobieren. Dies ist eine positive Eigenschaft, um das Chakra zu unterstützen. Im Teenageralter bilden Jugendliche ihre sexuelle Identität aus und dies ist eine sehr wichtige Zeit für das Chakra.
Ein geöffnetes oder intaktes Sakralchakra hilft dabei, die leidenschaftliche Liebe für das Leben voll auszukosten. Es hilft, einem sich so zu akzeptieren wie man ist und unterstützt dabei, die Bedürfnisse und das Begehren an andere Personen weiter zu geben. Dies ist hilfreich für eine gut funktionierende Partnerschaft. Menschen mit einem geöffneten Sakralchakra spüren ihre körperlichen Bedürfnisse und können sich diese erfüllen und mit einer Selbstverständlichkeit definieren. Es beeinflusst aber auch den Fortpflanzungstrieb und sorgt bei einem intakten Sakralchakra dafür, dass Mutter und Vater in ihrer Elternrolle sofort aufgehen und sich nicht überfordert fühlen.
Das Sakralchakra gibt die gewonnene Lebensenergie der Keimdrüsen und auch der Plexus lumbalis an unter anderem folgende Organen weiter:


● Weibliche Geschlechtsorgane wie Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Scheide
● Männliche Geschlechtsorgane wie Hoden, Samenleiter, Nebenhoden
● Nieren
● Nierenbecken
● Harnblase

● Mund und Zunge

Eine Blockade im Sakralchakra kann bereits in der Kindheit entstehen. Wenn ein Kind in seiner Entwicklung unterdrückt wird und die emotionalen Energien nicht frei ausleben darf, kann dies später zu einer Blockade führen. Auch fehlende sexuelle Erfahrungen oder durch zu starke Erfahrungen entstehen sehr schnell Blockaden. Aber auch fehlende Zuneigung, Liebe oder sogar sexueller Missbrauch stören dieses Chakra.
Diese Störungen machen sich im Körper bemerkbar. Es treten Symptome wie Müdigkeit und Lustlosigkeit auf, aber auch die komplette Lebensenergie geht verloren und es werden neue Erfahrungen gemieden. Man fühlt sich nicht in der Lage sich neuen Herausforderungen zu stellen, weil die Energie im Körper einfach fehlt. Oft wird es schwer körperliche Nähe zuzulassen, aber auch Orgasmusschwierigkeiten sind möglich. Viele Menschen werden durch ein gestörtes Chakra aber auch einfach nur emotionslos und lassen niemanden mehr an sich heran.
Für diese Störung können weitere mögliche körperliche Beschwerden sein, dass Geschlechtskrankheiten oder Nieren- oder Blasenprobleme auftreten. Aber auch Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder der Hüfte sind möglich.

Das Solarplexuschakra

Das Solarplexuschakra ist das dritte Chakra in der Reihe und wird im Sanskrit „Manipura“ genannt. Dies heißt wörtlich übersetzt „leuchtender Juwel“. Es befindet sich in der Mitte des Oberbauches, kurz unter dem Solarplexus. Dieses Chakra kümmert sich hauptsächlich um Themen wie Persönlichkeit, Willen, Macht oder auch das Unterbewusstsein.
Das Solarplexuschakra ist in erster Linie mit dem Verdauungssystem verbunden und kann hierauf erheblichen Einfluss nehmen. In diesem Chakra liegt die Struktur, um das mentale Denken zu steuern und auch zu verarbeiten. In diesem Bereich wird durch das Solarplexuschakra die persönliche Identität entwickelt. Es werden dort persönliche Erfahrungen oder auch Ängste verarbeitet und spielen mit in die Entwicklung der Identität ein.

Dieses Chakra nimmt großen Einfluss auf die Macht und Kraft, die im Körper sowohl psychisch als auch physisch entstehen kann. Es unterstützt bei der Entwicklung von eigenem Selbstbewusstsein und hilft bei der Handlungsfähigkeit, klare Entscheidungen zu treffen. Aber auch Themen wie Selbstdisziplin, Belastbarkeit, Wut oder Dominanz werden mit dem Solarplexuschakra geformt. Dies unterstützt dabei, bestimmte Herausforderungen zu meistern und auch, sich negativen Situationen zu stellen. Es gibt die nötige Kraft, um alles so zu meistern, dass man mit sich selbst zufrieden und im Reinen ist. Selbst wenn man dazu neigt, alles kontrollieren zu wollen. Dieses Chakra ist im weitesten Sinne unser „Bauchgefühl“, von dem wir uns leiten lassen.
In der frühen Jugend entwickelt sich das Solarplexuschakra. Im Alter zwischen 5 und 12 werden wir vor Herausforderungen gestellt, die das Denken herausfordert. Allerdings ist hier eine Überforderung der „Aufgaben“ für die Entwicklung nicht positiv einzustufen. Kinder und Jugendliche sollten mit lösbaren Herausforderungen konfrontiert werden, um dieses Chakra positiv zu fördern und zu stärken. In dieser Phase der Entwicklung fangen die Jugendlichen an, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Deswegen ist das Solarplexuschakra auch dem „Sehen“ angeordnet. Man nimmt Emotionen von Familienmitgliedern oder Freunden auf und lernt, diese zu verarbeiten und zu verinnerlichen. Dies ist ein Prozess, bei dem dieses Chakra sich weiterentwickeln und festigen kann.

Mit einem geöffneten und intakten Solarplexuschakra ist der Mensch in der Lage, sein Denken, Handeln und Empfinden selbst einzuschätzen. Er kann die Dinge selbst wiederspiegeln, mit allen Konsequenzen. Es ist eine erwachsene Persönlichkeit entstanden mit allen Stärken und Schwächen. Dieses Stadium hilft, zu seinen Entscheidungen zu stehen mit allen Vor- und Nachteilen, egal um welche Herausforderung es sich handelt. Man bildet sich seine eigene Meinung, auch wenn man damit alleine da steht. Mit einem intakten Chakra kann man zu seiner Meinung stehen und ist sich jeder Verantwortung bewusst.
Das Solarplexuschakra gibt die gewonnene Energie über die Bauchspeicheldrüse und dem Solarplexus unter anderem an folgende Organsysteme weiter:


● Alle dazugehörigen Verdauungsorgane wie Magen, Darm
● Galle
● Milz
● Leber
● Haut
● Augen
● Muskulatur und Bindegewebe


Zu einem gestörten Chakra kann es kommen, wenn der Mensch mit negativen Gedanken oder mentalen Energien in Berührung kommt. Psychische negative Erfahren oder bestimmte Ängste (z. B. Liebesentzug, Kritik oder ähnliches) können das Chakra blockieren. Ein blockiertes Chakra sorgt unter anderem dafür, dass sich Wut im Bauch entwickelt, aber auch Verzweiflung und die Angst zu Versagen werden stärker. Man ist mit vielen alltäglichen Situationen überfordert. Diese Personen sind oft anfällig für bestimmte Abhängigkeiten (Drogen, Nikotin, Alkohol). Man neigt häufiger zu Wutausbrüchen und dadurch empfindet die Umwelt diese Personen als cholerisch und unkontrollierbar. Dabei empfindet der Mensch eine absolute Überforderung des gesamten Alltags.
Ein gestörtes Chakra kann sich negativ auf alle Verdauungsorgane auswirken. Das Chakra kann die Energie nicht mehr durch den Magen-Darm-Trakt transportieren und somit können Entscheidungen auch nicht mehr mit dem Bauch getroffen werden. Aber auch Probleme des Zwerchfells und der Atmung gehören dazu. Kurzatmigkeit oder sogar Asthma können eine Folge sein.

Das Herzchakra

Das vierte Hauptchakra, das sogenannte Herzchakra, wird im Sanskrit Anahat genannt. Wörtlich übersetzt heißt es „nicht angeschlagen, unbeschädigt“. Dieses Chakra liegt in der Mitte der Brust in Höhe des Herzens. Es ist die Verbindung zwischen den anderen 6 Chakren, da es genau mittig liegt. Dieses Chakra ist hauptsächlich für Schmerz, Trauer, Liebe, Vertrauen, aber auch für das Karma zuständig. Es organisiert die Verarbeitung von Gefühlen, wie Liebe, Schmerz und Trauer. Dieses Chakra lehrt zu lieben, zu vertrauen und mit dem Herzen zu sehen.
Das Herzchakra ist die Verbindung zu der Seele und gibt die Kraft, die Natur und die Umwelt so zu lieben, wie sie ist. Umarmungen, Berührungen oder Gesten stärken die Fähigkeiten und öffnen die Tür zu unserem Herzen. Es zeigt die wirklich wahre Liebe und hilft, eine innige und emotionale Beziehung zu anderen Menschen einzugehen. Aber auch die Liebe zu einem selbst und / oder anderen Dingen gibt das Herzchakra die nötige Energie, um diese bedingungslos zu geben, aber auch zu empfangen.
Nur wenn die unteren drei Chakren intakt sind, kann das Herzchakra seine volle Kraft entfalten und die nötige Sensibilität für unsere Seele geben. Es ist die Verbindung zwischen den unteren 3 und den oberen 3 Chakren. Es sorgt dafür, dass man mit sich selbst im Einklang sein kann und hilft dabei, negative Erfahrungen zu neutralisieren.
Die Erfahrungen in der Pubertät lässt das Herzchakra wachsen und reifen. Zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr entwickeln wir die eigene Persönlichkeit. Und nach der Reifung des Solarplexuschakras kann sich das Herzchakra mit den erworbenen Erfahrungen frei entfalten. Durch die Erfahrungen in der Liebe oder auch der Sexualität kann dieses Chakra sich unterstützend einbringen. Es hilft, offen für neue Begegnungen zu sein. Ein tiefes Bewusstsein für Mitgefühl gegenüber anderen Personen entsteht und man wächst somit über seine eigene Persönlichkeit hinaus.
Ein geöffnetes Herzchakra lässt das Herz sehen, fühlen und sprechen. Es eröffnet die Empathie gegenüber anderen Lebewesen und gibt die Kraft, bedingungslos zu lieben und lehrt, die empfangene Liebe anzunehmen. Menschen mit einem intakten Herzchakra haben eine absolut offene Aura. Sie lachen mit dem Herzen und dies ist positiv spürbar. Dinge werden so genommen, wie sie sind und aus allem kann man etwas Positives mitnehmen. Diese Personen sind mit sich absolut im Reinen, müssen sich keinem beweisen und akzeptieren die Meinungen der Mitmenschen ohne wenn und aber. Man fühlt sich dazu berufen zu vermitteln, damit auch andere Herzen wieder strahlen können.
Die Thymusdrüse und der Plexus-Cardiacus leiten die gewonnene Energie des Herzchakras an unter anderem folgende Organsysteme weiter:


● Herz
● der komplette Brustbereich
● Lunge
● Kreislauf
● Hände
● Immunsystem
● Unterarme


Störungen im Herzchakra können entstehen, wenn man negative Erfahrungen in der Liebe erfährt. Hierzu können Liebeskummer, Trennungen, Trauer oder Verlust zählen. Aber auch der umgekehrte Fall kann zu einer Störung führen. Wenn man jemandem seelischen Schaden zum Beispiel durch eine Trennung zufügt, kann dies zu einer Blockade führen. Diese Störungen haben sehr oft mit dem Karma zu tun, allerdings können Erfahrungen in der Pubertät prägend für die Entwicklung des Herzchakras sein. Durch diese Blockaden kann es verstärkt zu Misstrauen oder Unfähigkeit in der Liebe führen. Diese Personen neigen dazu, sich nur noch auf sich zu konzentrieren und vergessen dabei ihre Umwelt. Sie fühlen sich unverstanden und allein gelassen. Dies spiegelt sich darin wieder, dass sie gleichgültig und gefühlskalt werden. Diese Personen glauben, dass sie sich die Liebe erst „verdienen“ müssen und können sich nicht vorstellen einfach nur so geliebt zu werden, ohne dafür etwas leisten zu müssen.
Es können Krankheiten wie Herzerkrankungen jeglicher Art, Blutdruckbeschwerden, Asthma, Allergien, Rheuma oder Hauterkrankungen bei einem blockierten Herzchakra entstehen.


Das Kehlkopfchakra

Das fünfte Hauptchakra ist bekannt unter dem Namen Kehlkopf- oder Halschakra. Im Sanskrit wird es Vishuddha genannt, was wörtlich übersetzt „reinigen“ heißt. Dieses Chakra kümmert sich um die Authentizität, Kommunikation, Integrität oder auch den Selbst-Ausdruck.
Die Kommunikation wird durch das Kehlkopfchakra intensiv gestärkt. Es lehrt uns, die Dinge beim Namen zu nennen und hilft uns, dies anderen Personen mitzuteilen. Die Kommunikation findet sowohl mit der Sprache statt, aber auch durch Körpersprache oder Gesten. Diese Ausdrücke des Empfindens können auch in Tanz, Kunst, Gesang oder Literatur vermittelt werden. Man lernt somit, dass die äußere Welt nur ein Spiegel des Inneren ist.
Ein geöffnetes Chakra unterstützt einen dabei, sich wahrheitsgemäß auszudrücken. Empfindungen, Gefühle oder Gedanken können klar und offen definiert und ausgesprochen werden. Man akzeptiert mit einem intakten Kehlkopfchakra all seine Schwächen und hat nicht nur für sich selbst ein offenes Ohr, sondern gibt anderen Personen auch die Möglichkeit, sich mitzuteilen. In jeglicher Art ist man offen für eine Konversation und bringt die Dinge schnell und sachlich auf den Punkt. Diese Menschen verstehen es, ihre Wünsche in die Tat umzusetzen. Ein geöffnetes Chakra verleiht den Menschen eine authentische Persönlichkeit.
Die Schilddrüse und der Plexus cervicalis leiten die errungene Energie an folgende Organsysteme weiter:


● Kehlkopf
● Schilddrüse

● Mund
● Zähne
● Rachen
● Nacken
● Schultern
● Ohren und Nase

Blockaden im Kehlkopfchakra können durch schmerzliche Erfahrungen im Selbstausdruck entstehen. Dies geschieht meist in der Entwicklung im Alter zwischen 16 und 21. Diese Störungen sorgen dafür, dass die Kommunikation über Bedürfnisse, Meinungen oder Ideen absolut nicht möglich ist. Die Angst, dem Gegenüber nicht zu gefallen, ist größer als der Wunsch, sich mitzuteilen. Die Angst sorgt dafür, dass diese Betroffenen auch nicht offen für Probleme anderer Menschen sind. Dies hat zur Folge, dass das eigene Selbstvertrauen kaum vorhanden ist. Diese Menschen sind leise und werden kaum wahrgenommen von der Umwelt.
Ein blockiertes oder gestörtes Chakra kann Entzündungen im Rachenraum, Zahnprobleme, Schilddrüsenprobleme, Müdigkeit und Nervosität hervorrufen.

Das dritte Auge

Das 6. und vorletzte Chakra ist das Dritte Auge oder Stirnchakra. Im Sanskrit nennt man es „Ajna“, was übersetzt „wahrnehmen“ heißt. Es liegt mittig in der Stirn zwischen den Augenbrauen. Das dritte Auge ist zuständig für die Seele, Klarheit, Geist oder auch die Inspirationen.
Dieses Chakra öffnet sprichwörtlich das „Tor zur Seele“. Es eröffnet die Weitsicht, dass es nicht nur unseren Körper gibt, sondern auch noch etwas dazwischen ist. Die Wahrnehmung geht oft ins Übernatürliche und deswegen wird dieses Chakra auch das dritte Auge genannt.
Dieses Chakra wird erst sehr spät entwickelt. Zwischen dem 21. Und 26. Lebensjahr kann es die Wahrnehmungen ungetrübt verarbeiten und entwickeln. Drogen, vor oder während dieser Zeit, können die Entwicklung des Stirnchakras stark schädigen und die Entwicklung hemmen.
Ein geöffnetes Stirnchakra sorgt für den direkten Zugang zur Seele und kann unterstützend in der Telepathie oder sogar Hellsichtigkeit sein. Dies spiegelt sich vor allem darin wieder, dass das dritte Auge für eine ausgeprägte Phantasie sorgt und Ideen sich sofort in Bilder im Kopf umwandeln. Diese Menschen leben absolut im Hier und Jetzt und können dies durch ihre Präsenz absolut verdeutlichen. Sie nehmen unausgesprochene Dinge telepathisch auf und wissen ohne Worte was das Gegenüber denkt.
Die Hypophyse und der Plexus caroticus leiten die Energien an Hormonsystem weiter. Aber auch die Augen und die innerliche Uhr werden unter anderem darüber gesteuert. Das Stirnchakra sorgt, wenn es intakt ist, für eine absolute Lebenskraft und Ausdauer.
Durch das heutige Denken und die Sicht auf materielle Dinge ist bei vielen Menschen das dritte Auge unterentwickelt. Es verschließt so die Sicht auf immaterielle Dinge und die Weitsicht auf spirituelle Sichtweisen. Die Unterdrückung von Gefühlen und Emotionen in der Gesellschaft spiegeln sich hierbei wieder. Das Stirnchakra braucht die Weitsicht, um sich entwickeln zu können, doch dies wird meist von der Gesellschaft nicht gern gesehen. Dies hat zur Folge, dass spirituelles Denken keinen Platz findet. Die Gedanken an Ängste und Sorgen nehmen zu viel Platz ein und sorgen so für Schlaflosigkeit, Alpträume oder sogar Halluzinationen.
Körperliche Schäden wie Kopfschmerzen, Augen- und Ohrenleiden, Neurologische Störungen oder Epilepsie, können durch eine blockiertes Stirnchakra entstehen.

Das Scheitelchakra

Das sogenannte Scheitelchakra oder auch Kronenchakra ist das 7. und oberste Chakra. Es liegt direkt am Scheitelpunkt des Kopfes. Im Sanskrit wird es „Sahasrara“ genannt was übersetzt „tausendfältig oder tausendfach“ heißt. Es ist zuständig für die göttliche Führung und das Einheitsbewusstsein.
Das Kronenchakra ist die Verbindung zwischen dem Körper und dem Kosmischen, da es nach oben hin geöffnet ist. Dies sorgt dafür, dass das Wissen, aber auch die Weisheit aufgenommen werden kann. Das Chakra kann nur vollständig arbeiten, wenn die anderen 6 Chakren vollständig aktiviert wurden. Da dies nur sehr selten der Fall ist, ist bei vielen das Scheitelchakra nur bedingt einsatzfähig. Menschen, die jedoch ein intaktes Kronenchakra besitzen, können die geistliche Welt um sich herum aktiv wahrnehmen und auch erleben. Diese Menschen haben den inneren Frieden für sich gefunden und kennen keine innerliche Angst. Das positive an diesem aktiven Chakra ist, dass die Personen ihre Umwelt so akzeptieren, wie sie ist und haben kein Verlangen, etwas daran zu ändern.
Die Epiphyse und das Gehirn leiten die positive Energie an das zentrale Nervensystem weiter, sodass der Hormonhaushalt reguliert werden kann.
Von Störungen oder Blockaden kann man beim Scheitelchakra nicht sprechen, es handelt sich vielmehr um Unterentwicklungen. Dies führt dazu, dass betroffene Personen Schmerz- und schon fast Hasserfüllt auf Gott oder eine höhere Macht sind. Dies hat zur Folge, dass eine absolute Verweigerung für diese Mächte besteht. Ab einem gewissen Alter spiegelt sich dies in der sogenannten „Midlife Crisis“ wieder. Alles wird in Frage gestellt und man fühlt sich einfach nur unverstanden und verloren.
Mit einem gestörten Stirnchakra können Nervenleiden, Immunschwäche, Krebserkrankungen, Multiple Sklerose oder Schlafstörungen die Folge sein.


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Wöchentliche eMail von Kathryn K Woodward